Verjüngungsprozess in Gang gesetzt

E-Mail PDF

Neuzugang ViktorDie Abteilung hat den ersten Schritt in Richtung Verjüngungsprozess der ersten Männermannschaft gemacht. Mit Victor Cimpean (17) konnte bereits der erste Neuzugang für die nächste Saison verpflichtet werden. Der talentierte Rechtshänder spielte zuletzt in der B-Jugend des TSV Allach. Seine Gründe für den Wechsel zum TSV Indersdorf sind einleuchtend: „Die liegen ausschließlich im schulischen Bereich.“ Cimpean besucht derzeit die 10.Klasse des Gymnasium in Indersdorf. „Da ich mich intensiv auf die Schule konzentriere, war der Weg von Walkertshofen, wo ich wohne, nach Allach ins Training und zum Spiel natürlich nicht der nächste“, sein Argument für den Wechsel.

Er selbst bezeichnet sich als Spätstarter. Seine sportliche Karriere begann erst in der C-Jugend der SpVgg Erdweg und des TSV Schleißheim. Führte dann in die B-Jugend der HG Würm-Mitte und  letztlich zum TSV Allach. Aufmerksam auf Cimpean wurde auch der damalige Bezirksauswahltrainer Joschka Reichert. Die Berufung in die Bayerische Auswahl war der nächste Schritt von Cimpean. Reichert, der bekanntlich beim TSV Indersdorf spielt, stellte auch die Kontakte her zum Indersdorfer Neuzugang. Das handballerische Talent des 17-Jährigen kommt nicht von ungefähr. Es wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. War seine Mutter doch selbst Handballerin in Rumänien.

 

 

Mit Großem Ego und voller Bank sollte es auch nicht sein

E-Mail PDF

Weibliche A-Jugend: TSV Indersdorf - TSV Schleißheim 21:25 (10:11)

Die weibliche A-Jugend des TSV Indersdorfs stieg mit einer nahe zu perfekten Abwehr in das 3. Spiel der Rückrunde. Erst nach ca. 4 Minuten gelang es den Schleißheimerinnen zu Toren zu kommen. Nach einer 3:0 Führung der Gäste begannen auch die Mädels des TSV Indersdorfs Tore zu werfen. Bald schon zogen sie an den Gegnern vorbei und gingen in Führung. Mit großem Selbstbewusstsein nahm sich Conny immer wieder Würfe, bei denen kein anderer sich auch nur gedacht hätte, aufs Tor zu werfen und verwandelte diese immer wieder mit Erfolg. (Doch auch Verena traf nach 2 misslungenen Würfen endlich das Tor und lies sogar die eigene Mannschaft über diesen Treffer staunen.) Aber auch der Rest der Mannschaft arbeitete erfolgreich im Angriff, so dass immer wieder für die Indersdorfer Seite Tore fielen. In die Pause gingen die A-Jugendmannschaften mit 10:11 für Schleißheim.

Anders als in den meisten Spielen zuvor trafen die Gastgeber gleich im ersten Angriff der 2. Halbzeit. Dank der immer noch anhaltenden guten Abwehr bauten die Mädels des TSV den Vorsprung in den ersten 15 Minuten auf 16:14 aus. Im inneren hofften die Mädels nicht, wie schon so oft zuvor, einen Durchhänger zu haben, der ihnen so oft den Sieg kostete. Alles sah gut aus, bis die Gäste aus Schleißheim ihr 21. Tor machten und die A-Jugend aus Indersdorf mit 3 Toren hinten lag. Dies war dann der Startschuss für die nächste Niederlage. Doch kurz vor Schluss kam noch ein letztes Mal der Kampfgeist bei allen Indersdorfer Spielerinnen und sie konnten das Ergebnis wenigstens auf 21:25 verkürzen.

Fazit: Auch mit großem Ego, der anderen Spielfeldseite zu Beginn und einer vollen Bank ist es schwer, nach vielen Niederlagen und niedriger Trainingsbereitschaft einen Sieg zu erkämpfen, auch wenn man ihn verdient hätte.

Ein großes Dankeschön an die 4 B-Jugend Spielerinnen, die die Bank füllten und mit Toren dem Endergebnis beitrugen.

Es spielen: Marissa Fischer & Julia Otto im Tor, Isabel Reichelmeier(3), Conny Hackl(7), Franziska Weigl, Katrin Eder(6|1), Katharina Hillreiner(2), Julia Matthes, Simone Huber(1), Elena Schenkel(1), Sandra Schwarz, Verena Rauch

                                                                                                                                                                                                                   Katrin Eder

 

 

Indersdorf kommt nach der Pause nicht mehr in die Gänge

E-Mail PDF

Handball – Landesliga (Dachauer Nachrichten)

 

Indersdorf - Bei der neuerlichen 22:32 (13:13)-Niederlage der Indersdorfer Handballer gegen den TSV Niederraunau erlebten die eigenen Fans wieder einmal die zwei Gesichter ihres Teams. Erst Halbzeit hui – zweite Halbzeit pfui.

 Was die Indersdorfer Handballer in der ersten Halbzeit ablieferten, war durchaus ansehnlich. Das Team von TSV-Coach Jürgen Vogl legte vom Anpfiff ein Tempo vor, wie man es schon lange nicht mehr von den Glonntalern gesehen hatte. Nicht nur der Indersdorfer Anhang war überrascht vom Auftreten ihrer Mannschaft, sondern auch Niederaunaus Trainer Benedikt Thalhofer. Bereits nach einer Viertelstunde nahm er sich bei einer Auszeit seine Spieler zur Brust. Zu dem Zeitpunkt hatten Tim Plundke (4), Christoph Heumann (2), Joschka Reichert (2) und Mario Putnik die Glonntaler mit 9:5 in Führung gebracht. Doch wie so oft verspielten die Glonntaler durch einige Unzulänglichkeiten in der Schlussphase der ersten Halbzeit eine Pausenführung. Die Gäste kamen bis  zum Seitenwechsel noch auf 13:13 ran.

Vogl war trotzdem zur Pause vom Spiel seiner Jungs angetan. „Die sind heute zu packen“, meinte er noch recht zuversichtlich vor Beginn der zweiten Halbzeit.

Doch da hatte er die Rechung ohne seine Mannen gemacht. Die zeigten nach Wiederanpfiff leider ihr zweites, weniger schönes Gesicht. Über die gesamte zweite Spielhälfte fand das Team einfach nicht mehr in die Gänge. Der Gegner hingegen nutzte die Schwächen der Glonntaler schonungslos. Bereits nach einer Viertelstunde der zweiten Halbzeit lagen die Gastgeber mit 15:21 hoffnungslos im Hintertreffen.

 Das Fazit von TSV-Coach Vogl fiel nach Spielende kurz und bündig aus: „Das deutliche Ergebnis entspricht nur der Leistung meiner Jungs aus der zweiten Halbzeit. In der ersten bewegten wir uns durchaus auf Augenhöhe mit dem Gegner, wenn nicht , sogar ein wenig darüber.“ Er hatte aber auch registriert, dass seine Mannschaft in Halbzeit eins am oberen Limit gespielt hat. Um diese Konstanz auch nach dem Seitenwechsel aufrecht zuhalten, „fehlte meine Jungs final der letzte Biss“, so die Meinung des Übungsleiters.                          Walter Hanusch

 Stenogramm

 Matthias Stephan und Günter Heide im Tor, Benni Thätter 2, Tobi Bärsch 2, Richi Baumbach, Tim Plundke 10/4, Till Andlauer 1, Christoph Heumann 2, Marco Mair 1, Mario Putnik 2, Joschka Reichert 2, Martin Vogl, Tommy Bauer.

 

mB: TSV Indersdorf - TSV Mainburg 24:31 (15:14)

E-Mail PDF

Vor uns und unseren neuen Trainer Martin Vogl (Co-Trainer - Herren I)  lag, mit dem TSV Mainburg, eine ganz schwere Aufgabe. Doch wir erwischten einen guten Start in die Partie. Fast alle Angriffe wurden konsequent ausgespielt und hinten zeichnete sich Patrick durch wichtige Paraden aus. Kein Wunder also, dass es kurz vor der Halbzeit, gegen den Zweiten der Tabelle, 14:14 stand.

Mit dem Pausenpfiff verwandelte Ferdi die erstmalige Führung zum 15:14.

Nach dem Wiederanpfiff das selbe Bild. Ein ständiges hin und her, dazu mehrere Zeitstrafen gegen Mainburg. 15 Minuten vor Schluss, bei einer Zwei-Tore-Führung, war der Sieg greifbar nah. Doch die körperliche Fitness ließ nach und so wurden Würfe nicht verwandelt und schnelle Gegentore gefangen. Bei Mainburg zeigte sich der durchweg starke Kreiß als  effektive Waffe gegen die, bis dahin, gute Abwehr. Dass es am Ende so deutlich war, hatten wir nach diesem großen Kampf eigentlich nicht verdient gehabt.

Fazit:  Gute taktische Mittel vom Coach ließen uns stark Aufspielen, doch am Ende reichte die Kraft nicht sich dafür zu belohnen. Ziel ist es, diese Leistung dauerhaft über die restliche Saison zu zeigen und sich mit einigen Punkten dafür zu belohnen.

 

Es spielten: Patrick Fischer (Tor), Marvin Berger, Maximilian Kempa (3), Simon Finsterer (1), Niklas Ganser (6), Marlon Rathschlag (7) und Ferdinand Pöllner (7)

 

wBJ: Leistungsschwankungen gehen weiter

E-Mail PDF

TSV Indersdorf - MTV Pfaffenhofen (15:21)

Man hatte sich fest vorgenommen, nicht noch einmal so eine katastrophale Vorstellung abzuliefern, wie beim Hinspiel, in welchem man nach den ersten Minuten bereits mit 1:5 in Rückstand geraten war. Außerdem hoffte man, dass sich das Fehlen zweier Spielerinnen nicht großartig bemerkbar macht.

In beiden Halbzeiten bissen sich zwar die Gäste an unserer Abwehr die Zähne aus, jedoch wirkten die Indersdorfer zu ideenlos und ohne die notwendige Geduld zur hundertprozentigen Torchance. Hinzu kommt das Manko auf der Indersdorfer Seite – vergebene Torchancen am laufenden Band. Im Angriff ging nichts zusammen, sodass Tore sehr rar waren und meist aus Einzelaktionen resultierten. Man schloss vorne zu schnell ab und es fehlte die Durchschlagskraft. Allein Chrissi haben wir es zu verdanken, dass sie aufgrund ihres starken Willens zum Torerfolg 4 Tore in der ersten Halbzeit erzielen konnte. Pfaffenhofen zeigte von Beginn an den absoluten Siegeswillen, welcher diesmal bei den Mädels des TSV Indersdorf vermisst wurde. So zogen die Gäste mit einem vier Tore Vorsprung in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit wollten die Mädels des TSV Indersdorf beim Stand von 4:8 sich nicht kampflos aufgeben. Im Glauben an die eigene Stärken und an die eigene gute Abwehrleistung machte sich die Mannschaft auf zur Aufholjagd. Weiterhin arbeitete man in der Abwehr sehr konzentriert zusammen, was dazu führte, dass die Pfaffenhofener immer wieder den Faden verloren. Es schien als fanden die Mädels endlich durch geduldiges und schnellem Passspiel ins Spiel. So schmolz der Vorsprung der Gäste unter anderem durch 2 erfolgreiche Tempogegenstöße von Jule und Katrin auf ein 13:13. Zwar entwickelte sich nun ein hart umkämpftes Spiel, jedoch hielt dies nur von kurzer Dauer an. Wieder entstand durch mehrere technische Fehler und mangelnder Konzentration ein Riss im Spiel. Dazu erreichte auch die Torhüterin diesmal nicht die Normalform, so dass die Indersdorfer nicht ein einziges Mal in dem Spiel die Führung übernehmen konnten. Im Gegensatz, durch das Fehlen der spielerischen Akzente konnte Pfaffenhofen den Vorsprung erneut aufbauen und das Spiel mit einem 15:21 für sich entscheiden. Dennoch ist es erfreulich, dass zumindest die Chancenverwertung auf das 3-fache in der 2. Halbzeit ausgebaut werden konnte.

Fazit: Wie auch schon im letzten Spiel haben die Einstellung, der Einsatz und die Leistung nicht gepasst. Die mangelnde Chancenverwertung kostete den Mädels des TSV Indersdorf  am Ende 2 wichtige Punkte. Es bleibt also noch einiges zu tun um die Rückrunde weiterhin positiv zu gestalten.

Für die kommende Partie beim DJK Rohrbach hoffe ich auf eine geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung und den Willen die Abschlussschwächen in den Griff zu bekommen.

Ein großes Dankeschön an die zwei A-Jugendspielerinnen Katrin und Franzi, die uns mit ihrer guten Leistung unterstützt haben.

Es spielten: Simone (1), Jule (4), Elena, Chrissi (6), Anja, Franzi und Katrin (4) und Julia im Tor 

Janet Matthes 

 


Seite 1 von 42