Indersdorf – Mit den zwei Niederlagen zum Rückrundenauftakt gegen Eichenau und Trudering kann die Handballer des TSV Indersdorf wohl nur noch ein Wunder vom Abstieg aus der Landesliga Süd retten. Aus eigener Kraft dürfte dies der Mannschaft von TSV-Coach Jürgen Vogl wohl nicht mehr gelingen.
Bei noch zehn ausstehenden Pflichtspielen – und bisher zwei verbuchten Pluspunkte - müsste schon eine anhaltende Erfolgsserie gestartet werden. Vogl meint dazu, dass eventuell 20 bis 22-Punkte zum Klassenerhalt reichen würden. Die noch zu erreichen, scheint aussichtslos. Die Mannschaft für die kommende Saison möglichst zusammenzuhalten, sei deshalb die vordringlichste Aufgabe, wie man von den TSV-Verantwortlichen hört.
„Die Verhandlungen über Vertragsverlängerungen mit allen Spielern laufen recht gut“, die optimistische Aussage von Vogl. Auch führe man schon Gespräche mit einigen jungen, talentierten Spielern, die sich dem TSV anschließen wollen.
Doch das vorrangige Augenmerk von TSV-Trainer Vogl und seinen Jungs gilt erst einmal dem Heimspiel gegen den Tabellendritten TSV Ismaning. Das Spiel wird am heutigen Samstag, 18.30 Uhr, in der Indersdorfer Schulturnhalle angepfiffen.
An das Vorspiel erinnert man sich nicht gerne bei den Glonntalern. Nach einer überaus schwachen Vorstellung kassierte die Mannschaft eine 26:31-Niederlage. Damals umso ärgerlicher, da sich der Gegner nicht gerade als Übermannschaft präsentierte. Ausschlaggebend für den Erfolg der Ismaninger waren im Vorspiel deren temporeichen Gegenstößen, die der Indersdorfer Abwehr enorme Probleme bereitet. Deshalb hat der Indersdorfer Übungsleiter unter der Woche sein Training dahingehend ausgerichtet, um gegen diese Tempogegenstöße ein profanes Mittel zu finden. Ob er es gefunden hat, wird sich zeigen.
Walter Hanusch

