Indersdorf will Revanche für die 26:31-Pleite

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 Indersdorf – Mit den zwei Niederlagen zum Rückrundenauftakt gegen Eichenau und Trudering kann die Handballer des TSV Indersdorf wohl nur noch ein Wunder vom Abstieg aus der Landesliga Süd retten. Aus eigener Kraft dürfte dies der Mannschaft von TSV-Coach Jürgen Vogl wohl nicht mehr gelingen.

Bei noch zehn ausstehenden Pflichtspielen – und bisher zwei verbuchten Pluspunkte - müsste schon eine anhaltende Erfolgsserie gestartet werden. Vogl meint dazu, dass eventuell 20 bis 22-Punkte zum Klassenerhalt reichen würden. Die noch zu erreichen, scheint aussichtslos. Die Mannschaft für die kommende Saison möglichst zusammenzuhalten, sei deshalb die vordringlichste Aufgabe, wie man von den TSV-Verantwortlichen hört.

„Die Verhandlungen über Vertragsverlängerungen mit allen Spielern laufen recht gut“, die optimistische Aussage von Vogl. Auch führe man schon Gespräche mit einigen jungen, talentierten Spielern, die sich dem TSV anschließen wollen.

Doch das vorrangige Augenmerk von TSV-Trainer Vogl und seinen Jungs gilt erst einmal dem Heimspiel gegen den Tabellendritten TSV Ismaning. Das Spiel wird am heutigen Samstag, 18.30 Uhr, in der Indersdorfer Schulturnhalle angepfiffen.

An das Vorspiel erinnert man sich nicht gerne bei den Glonntalern. Nach einer überaus schwachen Vorstellung kassierte die Mannschaft eine 26:31-Niederlage. Damals umso ärgerlicher, da sich der Gegner nicht gerade als Übermannschaft präsentierte. Ausschlaggebend für den Erfolg der Ismaninger waren im Vorspiel deren temporeichen Gegenstößen, die der Indersdorfer Abwehr enorme Probleme bereitet. Deshalb hat der Indersdorfer Übungsleiter unter der Woche sein Training dahingehend ausgerichtet, um gegen diese Tempogegenstöße ein profanes Mittel zu finden. Ob er es gefunden hat, wird sich zeigen.

Walter Hanusch

 

Vorbericht Damen: TSV Indersdorf - TSV Neufahrn / Nachbericht: TSV Indersdorf - TSV Mainburg II

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Unsere Damen empfangen am kommenden Heimspieltag die Gäste aus Neufahrn. Das Hinspiel wurde trotz des fragwürdigen Schiedsrichters deutlich mit 36:17 gewonnen. Daher erhofft man sich auch dieses mal trotz der minimalen Schwächung in der Personalbesetzung wieder mit einer deutlichen Tordifferenz den Platz zu verlassen und einen erneuten Heimsieg einzufahren.
Am vergangenen Wochenende zeigte der TSV Indersdorf erneut seine Talente und konnte sich erfolgreich gegen den TSV Mainburg II mit 40:15 durchsetzen. Die ersten zehn Minuten schien es ein ähnliches spannendes Spiel wie in der Hinrunde zu werden (dies gewann der TSV Indersdorf in den letzten Minuten mit 32:25). Doch zu schnell verloren die Gäste den Mut und das 4:4 war der letzte Zeitpunkt an dem Mainburg II "gefährlich" wurde. Unsere Damen setzten sich rasch mit 13:4 ab und gingen schließlich mit 19:5 in die Halbzeit. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel bereits geklärt gewesen.
Die Ansage von Spielertrainierin Claudi Voss in der Kabine lautete: "Mindestens ein Tor mehr werfen und Eins weniger kassieren in der zweiten Spielhälfte". Dieses Vorhaben sah bis kurz vor Schluss in der 50.Minute auch gut aus. Der TSV Indersdorf führte weiterhin überdeutlich mit 34:9. Dann allerdings gab es einige Umstellungen und damit verbundene Unsicherheiten in der Abwehr, weswegen es den Gästen doch noch gelang ein paar Tore zu werfen. Trotzdem mussten sie eine endgültige Niederlage von 40:15 verkraften.
Es spielten: Verena Kunstmann (Tor), Susi Maier (5), Corina Nefzger (4), Blacky Schwarz (6), Claudi Voss (15), Chrissy Bürger (4/2), Katrin Eder (5, )Julia Angele (1), Anja Altstidl, Vanessa Loebner, Isi Reichelmeier
Gleiches soll wie bereits erwähnt auch am Samstag der Fall sein. Wir freuen uns auf ein faires Handballmatch und wollen unserem Publikum bessere Leistungen zeigen, wie momentan die deutsche Handballnationalmannschaft =)
Anpfiff ist in heimischen Gefilden um 16:30Uhr. Auf zahlreiches Kommen und Unterstützung würden wir uns sehr freuen!
                                                                                                                                                 Chrissy Bürger
 

TSV Indersdorf: Eine Niederlage der besseren Sorte

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Handball – Landesliga (Dachauer Nachrichten)

 Indersdorf - Die nächste Pleite kommt bestimmt. So könnte man momentan die Begegnungen der Indersdorfer Handballer in der Landesliga Süd betiteln. Auch beim TSV Trudering fiel die Niederlage mit 24:33 (14:14) recht happig aus.

 Man muss aber gleich einschränken, dass das klare Ergebnis beileibe nicht dem Spielverlauf entspricht. Schon das 14:14-Unentschieden zur Pause liefert dazu einen Beweis. TSV-Coach Jürgen meinte dann auch, dass sich seine Jungs über weite Strecken der Partie mehr als auf Augenhöhe mit den Gastgebern befunden hätten. Erst in der Schlussphase der Partie ging es dann wieder einmal den Bach herunter, wie der Indersdorfer Übungsleiter geknickt eingestehen musste.

In der ersten Halbzeit lieferten seine Jungs eines ihrer besten Spiel ab. Die Gastgeber zeigten sich sichtlich beeindruckt und mussten fast immer einem Rückstand hinterherlaufen. Das Unentschieden zur Pause war für den TSV Indersdorf deshalb mehr als verdient.

Truderings Trainer  Uwe Conrad musste sich angesichts der Gegenwehr des Gegners etwas einfallen lassen und bewies dabei ein glückliches Händchen. Er stellte sein System etwas um und hatte mit Basti Meinzer und Tobias Beckmann die spielentscheidenden Akteure auf dem Parkett. Vogl analysierte dies so: „Es gelang uns nicht, die beiden Spieler in der zweiten Halbzeit in den Griff zu bekommen.“ Ab der 40. Minute zeichnete sich dann die Niederlage für seine Mannschaft ab. Beim Stande von 19:20 erzielten die Truderinger fünf Treffer in Folge, während die Indersdorfer einfach nicht mehr trafen. „Meine Spieler leistete sich in dieser Phase wieder einmal den Luxus einige Chancen fahrlässig zu vergeben“, so Vogl. Die anschließende 25:19-Führung für die Gastgeber war dann schließlich die Vorentscheidung.

Trotz der neuerlichen Niederlage zeigte sich der Indersdorf Coach zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft, hatte aber auch die Gründe für den Einbruch in der Schlussphase ausgemacht. „Uns fehlt im Team einfach die Breite, um aufkommende Müdigkeit einige meiner Jungs zu kompensieren.“

Zufrieden war er auch mit der Leistungssteigerung einige seiner Akteure. Stellvertretend nannte er da Mario Putnik, der von der rechten Außenposition einige schöne Treffer erzielte. Gerade die Außenpositionen sind ja die Schwachpunkte bei den Glonntalern. Überragender Torschütze beim TSV war einmal mehr Tim Plundke, der zwölf Treffer erzielte.

 Stenogramm

 Matthias Stephan und Günter Heide im Tor, Benni Thätter 1, Tobi Bärsch 2/1, Richi Baumbach, Tim Plundke 12/2, Till Andlauer 2, Christoph Heumann 2, Marco Mair, Martin Vogl, Mario Putnik 4, Joschka Reichert 1, Tommy Bauer.    

 

 

wBJ - Ein weinendes und ein lachendes Auge

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DJK Ingolstadt - TSV Indersdorf (14:20)

Um es vorweg zu nehmen, der TSV Indersdorf lieferte ihr schwächstes Spiel in der laufenden Runde ab, konnte aber dennoch zum Schluss einen glücklichen Sieg einfahren.

Die Mädels aus Indersdorf legten zu Beginn eine couragierte Angriffsleistung an den Tag und setzten den DJK Ingolstadt gewaltig unter Druck. In den ersten 16 Spielminuten haben die Mädels ein gutes Spiel abgeliefert. Die Abwehr arbeitete sehr gut im Kollektiv zusammen. Dennoch brachten die eigenartig, pfeifenden Schiedsrichter große Verwirrung in die Mannschaft des TSV Indersdorf. Mit dem ersten Treffer von Bella in der 4. Spielminute ging man in Führung und konnte diese auf ein 6:0 aufbauen. Vielleicht lag es an den mehrfachen, fraglichen Schiedsrichterentscheidungen, aber leider verfiel man nach der 17. Spielminute, vor allem im Angriff, in das alte Muster zurück. Keine Bewegung ohne Ball, Spielzüge wurden nicht konsequent gespielt und unser Kreisspieler wurde sehr selten in das Angriffsspiel mit einbezogen. So war es nicht verwunderlich, dass es beim Gang in die Kabine 8:5 für uns stand.

Hatte die Trainerin in der zweiten Hälfte auf Besserung gehofft, kehrte schnell die Einsicht ein, dass auch der 2. Abschnitt kein Handballleckerbissen werden würde. Gespickt mit etlichen technischen Fehlern und einer wahren Fehlwurfarie konnten die Ingolstädter auf ein 8:7 verkürzen. Verkrampft und ohne eine ordnende Hand ließen sich die Mädels des TSV Indersdorf vom wahrlich nicht übermächtigen Gegner immer wieder düpieren. Erst nach einem Treffer von Pauli in der 31. Spielminute und 2 überraschenden Torwürfen von Jule aus dem Stand kam der Aufwärtstrend. Im Vergleich zur ersten Halbzeit, konnten die Torwürfe verdoppelt werden. Bei dem 19:14, vier Minuten vor Spielende, war die Partie dann entschieden und Chrissi konnte kurz vor Abpfiff den verdienten 20:14 Endstand markieren.

Ein großes Dankeschön gilt unserem Neuzugang Anja, die eine sehr gute Leistung zeigte. Bereits nach wenigen Minuten Spieleinsatz gelang es ihr einen Konter zu laufen. Das Foul zweier Ingolstädter wurde von dem teilweise unglücklich agierenden Schiedsrichtergespann leider auch nicht anerkannt.

Fazit: Die Mädels sind noch nicht so stabil, die guten Leistungen zu festigen, um in jedem Spiel das vorhandene Potential abzurufen. Alles in allem also eine Partie die keinen Schönheitspreis verdient hatte aber letztlich konnten weitere 2 Punkte auf der Habenseite des TSV Indersdorf verbucht werden.

Es spielten: Simone (1), Pauli (8), Elena (1), Bella (1), Jule (4), Anja, Chrissi (5) und Julia im Tor

Janet Matthes

 

Verhaltene Vorfreude auf das Wiedersehen mit Yos Diaz

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Handball – Landesliga Süd (Dachauer Nachrichten)

 Nach der 18:26-Heimniederlage gegen den Eichenauer SV zum Auftakt der Rückrunde scheint der Weg der Handballer des TSV Indersdorf in die Bezirksoberliga besiegelt zu sein. Das rettende Ufer ist mit elf Punkten bereits in weite Ferne gerückt.

 Indersdorf - Der Lichtschein am Ende des Tunnels, der vorübergehend aufflackerte nach dem ersten Saisonsieg gegen Landsberg am letzten Vorrundenspieltag, scheint erloschen zu sein.

Am heutigen Samstag, 17 Uhr, geht es zum Auswärtsspiel beim Tabellenzehnten TSV Trudering. Bei den Gastgebern, zu denen ja der Ex-Indersdorfer Yos Diaz kurz vor Saisonbeginn gewechselte ist, läuft es allerdings auch nicht rund. Auch bei Diaz nicht, wie TSV-Verantwortlicher Stefan Hofele bestätigte. „Wir haben mit dem Yos die Probleme, wie sie auch die Indersdorfer hatten.“ Über die besagten Probleme auslassen wollte er sich nicht konkret, doch meinte er nur soviel: „Der Trainingsfleißigste ist der Yos beileibe nicht.“ Zudem meinte Hofele, dass Platz zehn nicht den Zielen entspreche, die man sich vor Saisonbeginn gesetzt hatte. Mit als einen Grund für die schlechte Platzierung nannte er die Abgänge der beiden Abwehrstrategen Augustin und Schilcher, „danach ist unsere Defensive etwas anfällig geworden.“

 Immerhin waren die Truderinger in der vergangenen Saison Vizemeister, sie scheiterten erst in zwei Entscheidungsspielen am Aufstieg in die Bayernliga. „Vielleicht haben die Spieler gemeint, es läuft in dieser Saison von selbst“, eine weitere Erklärung von Hofele dafür, dass es nicht rund läuft bei der Mannschaft.

Dass auch beim TSV Indersdorf die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen, liegt angesichts des vorletzten Tabellenplatzes und des drohenden Abstieges auf der Hand.

 Was ist in dieser fast schon aussichtslosen Situation zu tun? Die Saison anständig über die Bühne bringen, die Mannschaft möglichst zusammenzuhalten und einen Neuaufbau in die Wege leiten, dies sind die meistgehörten Aussagen bei den Verantwortlichen des TSV. Dass man in der verbleibenden Meisterschaftsrunde vielleicht noch für die eine oder andere Überraschung sorgen will, war auch noch zu hören.

 Vielleicht macht das Team von Coach Jürgen Vogl ja in Trudering damit schon mal den Anfang. In der vergangenen Saison ist dies der Mannschaft beim damals überraschenden Unentschieden ja gelungen.

                                                                                                                       Walter Hanusch

 


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